20.01.2014

Kerstin Otte hält es mit winzigen RNA-Molekülen

Die Molekularbiologin Kerstin Otte lässt sich von Inhalten leiten und begeistern. „Mich interessieren häufig Sachen stark. Die finde ich spannend und die verfolge ich, ob diese Beschäftigung in den Lebenslauf passt oder nicht. Das war mir eigentlich immer schon relativ egal“. mehr

16.12.2013

Das riskante Geschäft mit Biosimilars

Biosimilars gelten im Pharmamarkt als gigantischer Wachstumsmarkt. 45 Biotech-Arzneimittel, die global 45 Mrd. Euro erlösen, verlieren 2015 ihren Patentschutz. Immer mehr Firmen wollen sich ein Stück von diesem Kuchen abschneiden: Generika-Hersteller wie Sandoz, TEVA oder Hospira, aber auch forschende Pharmabetriebe wie Pfizer, Amgen oder Boehringer Ingelheim. Dazu kommen „Branchenfremde“ wie Fuji Film, Samsung oder GE Healthcare, spezialisierte Biotechs und Unternehmen aus weniger regulierten Märkten. mehr

16.12.2013

PAT macht die biopharmazeutische Herstellung flexibler

Die Biotech-Fakultät der Hochschule Biberach beschäftigte sich unlängst auf einer Fachtagung zwei Tage lang mit Process Analytical Technology (PAT) und wollte wissen, ob und inwieweit PAT schon in den biopharmazeutischen Herstellungsprozess integriert ist. Auf dem Meeting trugen Experten von Genehmigungsbehörden, Wissenschaft und Wirtschaft vor und diskutierten das Thema. Walter Pytlik sprach für die BIOPRO mit dem Tagungsleiter Friedemann Hesse, Professor für Zellkulturtechnik an der Hochschule Biberach, über die Erkenntnisse aus der Tagung. mehr

03.12.2013

RNA-Interferenz: Die Zuversicht ist wieder zurückgekehrt

Die mittlerweile 15-jährige Geschichte der RNA-Interferenz geizt nicht mit dramatischen Effekten. Es beginnt mit der unerwarteten Entdeckung und Veröffentlichung des Prozesses der posttranskriptionellen Gen-Stilllegung (Gene Silencing) 1998, wofür die beiden US-Amerikaner Andrew Fire und Craig Mello schon 2006 den Nobelpreis erhalten. 2001 gelingt es Thomas Tuschl mit synthetischen RNA-Schnipseln (siRNA) Gene in Humanzellen auszuschalten. mehr

19.11.2013

Peptide als Wirkstoffe: Ulmer wollen Schatz des Körpers heben

Der menschliche Körper hält ungeahnte Ressourcen bereit. Er setzt sogar maßgeschneiderte Wirkstoffe wie Peptide frei. Eine steile Hypothese? Eher nicht. Ulmer Forscher halten den Ansatz für so vielversprechend, dass sie jetzt ein Ulmer Zentrum für Peptidpharmazeutika (UPEP) gegründet haben. mehr